Presse 2012 Presse Helmstedt-Haldensleben-Marsch

"Helmstedter Blitz" - 11.04.2012

Afghanischer Botschaftsrat zu Gast
Vortrag zum heutigen Leben in Afghanistan

HELMSTEDT (nj). In der vergangenen Woche konnte dieKreisgruppe Südheide des
Reservistenverbandes zum Sommervortragin der politischen Bildungsstätte Helmstedt den
Afghanischen Botschaftsrat Abed Nadjib begrüßen.
Einen besonderen Gast konnten die Vertreter des Deutschen
Reservistenverbandes, Kreisgruppe Südheide, in den Räumen der politischen Bildungsstätte zum Sommervortrag begrüßen: Abed Nadjib, Gesandter Botschaftsrat der Islamischen Republik Afghanistan.
Der Botschaftsrat referierte dabei, nachdem er bereits gegen Mittag im Helmstedter Rathaus empfangen wurde, im Vortragsraum der politischen Bildungsstätte am Bötschenberg über das Land, aus dem er stammt, über die Leute, die dort leben, und die Kultur, in der eben diese Menschen aufwachsen
– und zwar jeweils im Brückenschlag zwischen gestern und heute unter der Berücksichtigung von vielen
Jahrzehten der Kriege.
„Ich möchte, über all dies hinaus auch den politischen Abgeordneten für die Besuche in Berlin mit vielen Studenten und Soldaten danken“, schloss Nadjib seine Rede. Nur durch solche Aktionen könne gegenseitiges Verständnis dauerhaft aufgebaut werden.


Abed Nadjib, Botschaftsrat von Afghanistan,
berichtete über Land, Leute und Kultur in Afghanistan.


"Helmstedter Sonntag" - 08.04.2012

Im Fokus steht die Aufklärung

Afghanistan braucht weiterhin Hilfe

Von Katharina Olbrisch

HELMSTEDT. Im Rahmen der Sommervortragsreihe der Politischen Bildungsstätte Helmstedt und
dem Reservistenverband der Kreisgruppe Südheide wurde vergangenen Dienstag Abed Nadjib,
gesandter Botschaftsrat von der Botschaft der Islamischen Republik Afghanistan,
im Rathaus empfagen.
Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Helmstedt Margrit Niemann begrüßte zusammen
mit weiteren politischen Vertretern des Landkreises sowie Vertretern des Reservistenverbandes
Nadjib im großen Sitzungssaal, wo der Botschafter sich ins „goldene Buch“ der Stadt eintrug.
Niemann eröffnete das Treffen mit einer Vorstellung der Stadt Helmstedt, deren wirtschaftliche Lage
und Stadtentwicklung. Dabei fokussierte Niemann hauptsächlich auf den Status der Stadt als Synonym
für den größten Ost-WestÜbergang Europas sowie die Bedeutung Helmstedts als Stadt der
Deutsch-Deutschen Einigung, die jährlich während der Universitätstage im Juleum durch Vorträge,
Filmvorstellungen und Podiumsdiskussionen thematisiert wird.
Niemann ging zudem auf die acht Partnerstädte Helmstedts ein und betonte, dass diese Freundschaften
„Land und Kultur einander näher gebracht und Tolleranz gelehrt haben".
Abed Nadjib zeigte sich beeindruckt von der Historie der Stadtund sagte, es sei „eine Ehre, eingeladen
worden zu sein“. Gerade die Beziehung zu Deutschland sei für ihn persönlich, der bereits seit dem
Jahr 1969 in Deutschland lebt, wie auch für das Land Afghanistan von großer Wichtigkeit.
Er und sein Land seien Deutschland „zu tiefstem Dank verpflichtet“ - sowohl für die militärische als
auch für die finanzielle Unterstützung, die seit mehreren Jahren geleistet werde.
Mit Blick auf die anwesenden Reservisten richtete er sein Beileid für all diejenigen aus,
die Angehörige im afghanischen Einsatz verlieren mussten.
„Afghanistan braucht den Frieden“, betonte Nadjib mehrfach. Nicht nur für das Land selbst,
sondernfür das Zusammenleben auf der ganzen Welt sei die Befreiung
vor der Angst des Terrorismus‘ notwendig.
Dazu müsse noch ein weiter Weg gegangen werden, der ohne Unterstützung nicht zu meistern sei.
Afghanistan stünde erst am Anfang und brauche Hilfe beim Wiederaufbau, der vor allem mit Bildung
und Aufklärung zu realisieren sei.
„Frieden und Demokratie muss erst bei den Menschen ankommen“, denn zu lange habe das Volk
in einzelnenen Etappen - vom Widerstand gegen die Rote Armee, von den Auswirkungen des
11. Septembers 2001 und von der Problematik der geographischen Lage des Landes Afghanistans,
das zwischen dem Iran und Pakistan gelegen das Zentrum einer Krisenregion bleibt - von den demokratischen Anläufen. Bis man zurück zu den eigenen kulturellen Wurzeln gefunden hätte,
würde es noch dauern - „momentan wird viel kopiert.“
Zum Abschluss versprach der Botschafter an den diesjährigen Universitätstagen teilzunehmen und
sprach den Wunsch aus, die deutsch-afghanischen Beziehungen mit einer Partnerschaft zu stärken.
Zusätzlich zu dem Gespräch im Rathaus hielt Nadjib einen abendlichen Vortrag „Leben in Afghanistan:
Land - Leute - Kultur“ in der Politischen Bildungsstätte Helmstedt.
Dieser wurde vom Reservistenverband der Kreisgrupe Südheide initiiert, um einen zivil-militärischen
Dialog zu fördern.
Für den 22. Mai ist der Vortrag „Russland nach den Wahlen“ von Margarete Klein von der Berliner Stiftung
Wissenschaft und Politik geplant.
Die „Sommerreihe“ wird am 5. Juni von Stefan Schumacher, Magdeburger außen- und
sicherheitspolitische Hochschulgruppe mit dem Vortrag „Vom Cyberkrieg und Cyberfrieden" beendet.


Abed Nadjib, gesandter Botschaftsrat von der Botschaft der Islamischen
Republik Afghanistan, freute sich, von Margrit Niemann, stellvertretende
Bürgermeisterin der Stadt Helmstedt, eingeladen worden zu sein und
trug sich ins goldene Buch der Stadt ein.
Foto: Katharina Olbrisch


"Helmstedter Blitz" - 01.02.2012

Erinnerungsstein enthüllt an der Politischen Bildungsstätte

HELMSTEDT (lk). In der vergangenen Woche feierte die
Reservistenkameradschaft Helmstedt ihr 50-jähriges Bestehen.
Der Festabend fand in der Kellerklause der Politischen Bildungsstätte Helmstedt statt.

Zu Beginn des Abends wurde ein Erinnerungsstein anlässlich des Jubiläums
feierlich übergeben, der seinen Platz an der Politischen Bildungsstätte gefunden hat.
Den Stein besorgt hatte der Ehrenbürgermeister Hans-Otto Kieschke. Er enthüllte ihn zusammen
mit dem Vorstandsvorsitzenden der Politischen Bildungsstätte, Dr. Hans-Jürgen Grasemann,
und dem künftigen Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft, Ande Lindner.
"Dieser Stein symbolisiert die Verbundenheit der Bevölkerung mit den Reservisten", betonte Kieschke.
Der Stein hat eine besondere Geschichte. Er wurde im Jahr 1988 von der Stadt Helmstedt gestiftet um
die Partnerschaft der Stadt mit dem Panzerbataillon 22 in Braunschweig zu symbolisieren.
Nach der Auflösung des Bataillons hat der Stein seine neue Heimat in Helmstedt gefunden.
Da sich die Bundeswehr verstärkt aus der Fläche zurückzieht, haben die Reservisten die Aufgabe,
den Dialog zwischen Bürgern und Bürgern in Uniform zu organisieren", so Lindner.
Nach der Enthüllung des Steins startete der Festabend mit vielen Gästen wie der
Landtagsabgeordneten Elisabeth Heister-Neumann oder dem stellvertretenden Landrat
Norbert Dinter. Den Festvortrag des Abends hielt der Landesvorsitzende der Landesgruppe
Niedersachsen im Verband der Reservisten der Bundeswehr, Oberstleutnant Manfred Schreiber.


Dr. Hans-Jürgen Grasemann, Andre Lindner und Hans-Otto Kieschke
(von links) bei der Übergabe des Erinnerungssteines.


"Braunschweiger Zeitung / Helmstedter Nachrichten" - 30.01.2012

Stein erinnert an Verbindung zwischen Bürgern und Soldaten
Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Reservisten Helmstedt einen Stein
an der Politischen Bildungsstätte am Bötschenberg enthüllt

Von Werner Gantz

HELMSTEDT. Der Festabend zum 5O-jährigen Bestehen der.Reservistenkameradschaft Helmstedt
(RK-HE) in der Kellerklause der Politischen Bildungsstätte Helmstedt (PBH) am Bötschenberg war
der Anlass der Ubergabe eines umgesetzten Erinnerungssteins. Der Stein ist vor Jahrzehnten in der Steinmetzschule in Königslutter entstanden.
Auf dem Grundstück unmittelbar neben dem Gebäude wurde der Erinnerungsstein enthüllt.
Er symbolisiert mit zwei verschlungenen Panzerkettenteilen und den Wappen Helmstedts und eines Braunschweiger Bataillons die Verbindung zwischen Bürgern und Bürgern in Uniform.
Helmstedts Ehrenbürgermeister Hans-Otto Kieschke ermöglichte den Transport von Braunschweig
und die Aufstellung in Helmstedt. Bereits im Dezember 1988 wurde das steinerne Kunstwerk mit den Wappen der Beteiligten anlässlich der gegründeten Partnerschaft der Stadt Helmstedt mit der
Bundeswehr in der Kaserne Heinrich der Löwe des Panzer-Grenadier-Bataillon 22 aufgestellt.
Nach Auflösung des Bataillons fand nun der Erinnerungsstein einen neuen Platz am Domizil der RK-HE.
"Der Zweck war und bleibt die Förderung des zivilmilitärischen Dialogs", erklärte bei der Übergabe Hauptmann der Reserve Andre Lindner, der in diesem Jahr zum Vorsitzenden der RK-HE gewählt wird.
Der noch amtierende Vorsitzende, Gefreiter d.R. Manfred Rietschel, führte durch das Programm.
Der niedersächsische Landesvorsitzende des Reservistenverbandes der Bundeswehr,
Oberstleutnant d.R. Manfred Schreiber aus Wolfsburg hatte sogleich eine Überraschung parat.
Für besondere Verdienste, beginnend 1992 als Helmstedts Stadtdirektorin, überreichte er der Landtagsabgeordneten Elisabeth Heister-Neumann das Ehrenabzeichen in Gold.
"Wir möchten damit Dank sagen für die Hilfe bei der Ausführung unserer Veranstaltungen durch die kommunale Verwaltung und danach politisch durch die Landesregierung", führte er aus.
Es seien in der Zeit viele gemeinsame Projekte zu verzeichnen gewesen, so auch der jährliche
Helmstedt-Haldensleben-Marsch, sagte die Geehrte und bedankte sich für die Auszeichnung.
"Heute ist ein guter Tag Dank zu sagen", sagte Helmstedts Bürgermeister Wittich Schobert
mit dem Hinweis, dass die RK auch weiterhin in Helmstedt einen festen Platz in der Gemeinschaft habe.
Die bedeutsame Arbeit der ehemals aktiven Soldaten beschrieben als Vertreter des Landrates
Norbert Dinter und Major d.R. Carsten Lauterberg von der Kreisgruppe Südheide in ihren Grußworten.
Dem schloss sich der Vorsitzende der PBH, Dr. Hans-Jürgen Grasemann, an
Manfred Schreiber hielt den Festvortrag. Er zählte vom Gründungsdatum im September 1961
an die Ereignisse, die Veranstaltungen und die Bedeutung der Reservisten auf, die als Mittler vor Ort
die Bundeswehr darstellen.
Die Heimstedter Reservisten haben es in ihrer langjährigen Geschichte auch immer verstanden,
die Feste gebührend zu feiern. Für die Ausführung hat sich der seit 1972 tätige Schatzmeister
und Ereignisbeauftragte, Stabsunteroffizier d.R. Heinz Linke, besonders verdient gemacht.
"Er ist nahezu das Herzstück der Reservistenkameradschaft", betonte der Redner.
Durch Linkes Engagement gibt es wieder in Verbindung mit der Bi!dungsstätte eine Reise nach
Estland am Anmeldungen sind bereits bei der PBH und bei Heinz Linke
unter der Telefonnummer (05351) 4944 möglich.


Bei der Übergabe des Erinnerungssteines gab es Worte zur Bedeutung von
Hans-Jürgen Grasemann, Andre Lindner und Hans-Otto Kieschke (von links).


Die Helmstedterin Elisabeth Heister-Neumann bekam von
Manfred Schreiber das Ehrenzeichen in Gold.
Fotos (2): Werner Gantz


"Helmstedter Sonntag" - 29.01.2012

Reservisten feierten Jubiläum
Kieschke stiftete Erinnerungsstein

Von Katja Dietrich

Helmstedt. Zum 50. Jubiläum bekam die Reservistenkameradschaft Helmstedt am
Freitag einen Erinnerungsstein in der Politischen Bildungsstätte Helmstedt geschenkt. Gestiftet wurde
der Stein von Helmstedts Ehrenbürgermeister Hans-Otto Kieschke, der ihn zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Politischen Bildungsstätte Dr. Hans-Jürgen Grasemann sowie dem zurzeit stellvertretenden, aber baldigen Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft Helmstedt,
Andre Lindner, enthüllte.
Von 1988 an hatte der Stein in Braunschweig gestanden und war von der Stadt Helmstedt gestiftet
worden. Er symbolisierte die Partnerschaft des Panzerbataffions 22 in Braunschweig mit der Stadt
Helmstedt. Nachdem die Bundeswehr sich immer mehr aus der Fläche zurück zieht, sehen es
die Reservisten als ihre Aufgabe an, eine Brücke zwischen Militär und Bürgern zu schlagen. Der Stein
soll ein Zeichen dafür sein. Er stellt zwei miteinander verknotete Panzerglieder dar.
Im Anschluss an die Enthüllung feierten die Reservisten ihren 50. Geburtstag. Zahlreiche Ehrengäste
hatten sich dazu angesagt und sprachen Grußworte, nachdem der Vorsitzende Manfred Rietschel sie
begrüßt hatte. Den Festvortrag hielt der Landesvorsitzende der Landesgruppe Niedersachsen im
Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, Oberstleutnant der Reserve Manfred Schreiber.


Enthüllten den Erinnerungsstein: von links) Stifter Hans-Otto Kieschke,
Dr. Hans-Jürgen Grasemann und Andre Lindner.
Foto: K. Dietrich